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Windows 8.1 mit Desktop

Das waren heute dann ja schlussendlich keine allzu überraschenden Nachrichten mehr: Der Super-Service Pack a la Windows 8.1 (Millenium reloaded?) wird wohl eine Boot-Option direkt auf den Desktop beinhalten. Weitere Gerüchte glauben schon wieder an ein Revival des Start-Buttons...



Womit zweierlei bewiesen wäre: Microsoft hat es sich mit Kunden und PC-Herstellern so nachhaltig vermiest, dass jetzt nur noch eine 180°-Wende hilft. Und zweitens: Microsoft hat eine so hohe Kundenbindung, dass sie nicht selbst Innovationsträger sein können - selbst, wenn sie das wollen. Das ist wirklich tragisch.

Windows 8 verhindert PC-Käufe

Ich muss noch einmal kurz nachtreten - nun kommen offensichtlich auch Marktanalysten und mit lautem Aufschrei die Hardwarehersteller zur Einschätzung, dass Windows 8 nicht nur nicht den Abstand zur Konkurrenz verringert hat, was mobile Geräte angeht, sondern im Gegenteil die Stammkundschaft über das Niveau hinaus fernhält, in dem ein Abfluss zu Tablets und Smartphones stattfindet. Zu allem Unglück liefert Microsoft jetzt auch noch Updates aus, die unter bestimmten Voraussetzungen das System stilllegen...

Einen meiner Meinung nach wirklich gut gemachten, wertneutralen Überblick über die neuen Funktionen von Windows 8 gibt es übrigens gerade auf golem:




Detailverliebtes Android - Nexus 4 Review


Google hat mit dem auf dem Nexus 4 bereits ausgeliefertem Android 4.2 alias JellyBean viele kleine Verbesserungen in das erfolgreiche Smartphone Betriebssystem fließen lassen die einem dem Smartphone Alltag noch leichter machen. Betrachtet man Beispielsweise eine Website in der Übersicht und betätigt mit dem Finger einen Link (was bei normaler Fingergröße schon mal passiert - da dass Display ja sehr fein Auflöst - das Auge aber offensichtlich besser liest als die Fingerkuppen treffen) erscheint ein kleines Popup das alle in Frage kommenden Links anzeigt. Dort wählt man das gemeinte Ziel aus und ohne Zoomorgie kann man ungestört weiter surfen.

Öffnet man einen neuen Tab so werden die Tabs jetzt untereinander Dargestellt inklusive bereits geladenem Inhalt. Die Sichtbare Fläche kann beliebig verschoben werden. Braucht man einen Tab nicht mehr schubst man ihn einfach aus dem Bild. Gleiches Konzept wird auch beim Wechsel der per Multitasking geöffneten Apps angewendet.
Rechts im Bild 2 geöffnete Tabs, Größe lässt sich variabel verschieben, nicht mehr benötigte Tabs schubst man aus dem Fenster
Für Tablets mit Android 4.2. wurde zusätzlich Mehrbenutzerbetrieb eingeführt so das mit JellyBean Tablets für die ganze Familie richtig Spass machen. Die Widgets können sich jetzt beim Platzieren Appverknüpfungen die im Weg sind direkt mitverschieben, die Fotoapp bietet optimierten Zugang zu allerlei Kameraeinstellungen... und vieles mehr.

Alles zusammen macht Android 4.2 alias JellyBean zum besten Android - und meiner Meinung nach auch zum besten Smartphone Betriebssystem - aller Zeiten.

Peripherie - Nexus 4 Review


Google baut derzeit seinen PlayStore massiv mit Medienangeboten aus darunter seit neustem auch ein Videoangebot. Ein Filmchen unterwegs kann ja vielleicht auch mal ganz net sein aber Video gut und schön wenn schon Kino dann doch auf dem heimischen Fernseher oder Beamer in voller Größe genießen. Aber geht das Überhaupt mit dem Nexus 4? Ja das geht... vorgesehen sind zwei Wege um den Inhalt des Google Smartphones auf den Schirm zu bringen.

Der Klassiker - Kabelgebunden - einfach per HDMI anschließen und los gehts. Das Nexus 4 selbst besitzt nur eine MicroUSB Schnittstelle welche die sogenannte Slimport Technik unterstützt. Im Gegensatz zu MHL funktioniert dies nicht nur an HDMI Schittstellen sondern außerdem auch an VGA, DVI und Displayport kompatiblen Geräten zusätzlich wird das Gerät auch noch geladen - praktisch. Außerdem ist eine Ausgabe bis 1080p inkl. 3D und 7.1Ton möglich. Schade nur das man die (recht günstigen) MHL - Usb auf HDMI Adapter nicht an Slimport USB Buchsen betreiben kann. Das einzige passende Kabel bisher das im Moment verfügbar scheint haben wir bei Amazon gefunden. Mit 30€ ist der Preis allerdings happig; sobald mehrere Anbieter auf dem Markt sind ist zu erwarten das sich der Preis mittelfristig eher in Richtung der MHL Adapter orientieren wird.

Der Newcomer - Miracast - keine Kabel nötig die Übertragung findet drahtlos statt. Miracast ist ein Standard der Wi-Fi Alliance und steckt hoffentlich bald in jedem Gerät so das Inhalte aller Art sei es von Tablet, Handy oder Laptop per Fingertip auf jedem gewünschten Anzeigegerät landen. Die Technik ist allerdings noch jung und so ist die Wahrscheinlichkeit ein Miracast kompatibles Gerät zu Hause zu haben im Moment noch sehr gering daher bieten sich hierfür kleine Settopboxen an die das für vorhandene Anzeigegeräte übernehmen können. Angekündigt sind einige leider ist hierzulande wie es aussieht noch nichts dergleichen erhältlich.
Gerüchteweise soll sich das XBMC Team mit dem Thema beschäftigen was natürlich bedeuten würde das auch der Raspberry PI als Miracast Zuspieler in Frage kommt. Weitere Zukunftsmusik sind auch das vom Nexus 4 unterstützte Bezahlen per NFC und das Drahtlose Laden des Handyakkus. Leider sind anscheinend bisher weder die original Ladestation noch ein Geschäft das NFC akzeptiert in Deutschland zu finden.

Tja die Möglichkeiten sind da. Das Kabel braucht noch Lieferzeit; die Zeit von Miracast & NFC ist derweil noch nicht richtig angebrochen. Der Nexus 4 Filmabend fällt erstmal aus... hoffen wir auf baldige Besserung :-)

Das Licht geht aus - Akku check - Nexus 4 Review

Viel gescholten wurde ja schon im voraus die angeblich viel viel viel zu kurze Akkulaufzeit des Nexus 4... und das obwohl der verbaute Akku ja durchaus kräftig ist. Lange Rede kurzer Sinn im Test hat das Nexus 4 bisher immer einen vollen Tag mit allen Spielereien verkraftet. Nach jeder Menge Panoramaaufnahmen, HDR Bildern, Musik hören, Telefonieren, Sufen im Web, Kindle Lektüre, Emails lesen und Schreiben und auch mal einem Casual Game zwischendurch hat war der Akku jeden Abend ca bei +- 25% Ladestand. Nun entspricht der bisherige Testzeitraum ja nicht unbedingt immer dem durchschnittlichen Einsatz eines Standardtages und so ist mir dieser Test besonders schwer gefallen. Herrauszufinden galt wie lange hält der Akku bei wenig intensiver Nutzung und so habe ich das Nexus 4 die letzten Tage absichtlich leicht reduziert genutzt. Resultat: Mit einigen Telefonaten, ab und an Email check, ein Paar Bildern zwischendurch und ein wenig Surfen hat das Nexus 2,5 Tage durchgehalten. Eine volle Ladung über Nacht gab den Auftakt, Tag 1 und 2 verstrichen, am Abend des zweiten Tages vermeldete das Nexus 35% Ladestand. Am Tag 3 gegen Mittag fing das Nexus an immer mal wieder nach Strom zu rufen um 14Uhr war dann Schluss und das Nexus 4 durfte an das ersehnte Ladekabel.

Ob das lang oder kurz ist mag jeder für sich selbst beurteilen; natürlich träumt wohl jeder von Smartphones mit Laufzeiten eines Nokia 8210 das bei normaler Nutzung (nun gut es konnte ja auch lediglich Telefonieren und SMS) auch mal locker 2 Wochen am Stück ohne Stromquelle auskam. Wenn man sich so umsieht kann man das im Moment bei den kleinen Mobilcomputern leider vergessen. Natürlich gibt es das ein oder andere Smartphone das auch einen oder zwei Tage länger durchhält. Dafür hat man beim Nexus 4 auch ein großes Display auf dem Surfen und Co überhaupt erst richtig Spaß machen. Ein Wochenende mit etwas Zurückhaltung übersteht das Nexus 4 wenn es sein muss. Wer länger ohne Stromquelle aushalten muss sollte sich für entsprechende Anlässe entweder ein Handy alter Schule anschaffen oder sich mit anderen Tricks wie Zusatzakkupacks behelfen.

Panorama statt Drama - Nexus 4 Review

Die 8 Megapixelkamera des Nexus 4 ist mein persönliches Highlight des neusten Googlesmartphones. Die Kamera startet blitzschnell und löst noch schneller aus. Kaum aufs virtuelle Knöpfchen gedrückt schon ist die Aufnahme im Kasten. Auch mehrere Bilder in Folge bringen das Nexus 4 nicht aus der Ruhe. Die Qualität der Bilder ist durchwegs gut. Die Kamera im Nexus 4 stellt für mich erstmals wirklich die Existenzberechtigung einfacher Kompaktkameras in Frage auch wenn dieser Trend ja durchaus schon seit längerem zu beobachten ist - beim Nexus 4 stimmt die Qualität der Ergebnisse. Die Android KameraApp bietet mittlerweile eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten: der Fokus wird per Tipp gesetzt, Belichtung und Weißabgleich sind bei Bedarf schnell geändert. Neu ist die Möglichkeit HDR Fotos zu erstellen und eine im wahrsten Sinne des Wortes rundum gelungene 360 Grad Panoramafunktion.
Panorama in der 2D Ansicht
Android Kamera App - Panoramamodus

Wer sich schon mit diversen Sticher-Programmen zur Anfertigung von Panoramen beschäftigt hat weiß wie mühsam das Aufnehmen und Zusammensetzen der Bilder sein kann. Mit dem Nexus 4 ist es geradezu ein Kinderspiel ein Panorama zu erstellen. Panoramamodus anschalten und los geht es. Eine Art Libelle hilft die Kamera wagerecht zu halten, ein blauer Punkt jeweils neben und über/unter dem Bild zeigt noch fehlende Bildauschnitte. Man dreht sich eigentlich 3x im Kreis und das Panorama ist fertig. Wartezeiten bei den Punkten sind nicht nötig fehlende Bilder werden quasi 'on the fly' gemacht. Die Ergebnisse sind erfreulich gut!
Witziger SmallWorld Effekt des Nexus 4
Mit dem Ergebnis kann man anschließend per Google+ (+ hier und hier) angeben oder wenn man das eben erstellte Panorama der Öffentlichkeit nicht vorenthalten möchte auch für GoogleMaps freigeben. Google scheint für Maps eingereichte Panoramen einem Qualitätscheck zu unterziehen; im Test wurden zwei 180Grad Panoramen bisher nicht aktzeptiert... ein 360Grad Panorama ohne schwarze Flecken aber wurde mit der Nachricht quittiert das sich Google freut das man seine Eindrücke mit der Welt teilt.
Panorama mit Fehlern, erwischt man nicht alle blauen Punkte sieht das so aus
Das Teilen mit der Welt wiederum ist gar nicht so einfach denn über GoogleMaps findet man das Panorama erst mal nicht. Man kann jedoch über den Umweg Panoramio evtl. weiterkommen. Hochgeladen wurde das Beispiel... bisher aufgetaucht ist es in Maps nicht (über einen direkten Link kann man es aber betrachten). Hier sollte Google noch nachbessern das Prozedere könnte schon noch etwas einfacher sein.

HDR Außenaufnahme
HDR Funktion aktiv

Und das gleich Motiv- HDR deaktiviert

Innenaufnahme



Die Suche nach einem Android Einsteiger-Tablet

Nachdem wir zu Weihnachten einer hochmobilen 66-Jährigen einen Tablet schenken wollten und dabei unangenehme Erfahrungen gemacht haben, möchte ich an dieser Stelle für geneigte Nachahmer Warnungen aussprechen; dass im Android-Tablet-Bereich noch nicht alles Gold ist, was glänzt, war klar, aber dass Preisdumping auf Kosten der Benutzbarkeit betrieben wird, ist doch ein starkes Stück.

Anforderungen im vorliegenden Fall waren folgende:

- Es sollen mobil Schnappschüsse gemacht werden können. Die Fotos müssen keinesfalls professionell sein, sollen aber die in die Jahre gekommene Digitalkamera, die überall mit dabei ist, ersetzen.
- Um Skizzen und eigene Bilder zeigen zu können, soll es möglich sein, Fotos von Tischvorlagen zu machen ("Scan für Arme").
- Es soll möglich sein, mobil Email/SMS zu senden und zu empfangen. Das Gerät ist zudem das erste mit Internetanbindung im Haushalt, ein reines WLAN-Tablet schied also von Anfang an aus.
- Es soll genügend Platz für die gesamte bisher digital gesammelte Bildersammlung und eine geeignete Fotogalerie zum Browsen vorhanden sein.

Zusätzlich:

- Es soll möglich sein, schnell etwas im Internet nachzuschlagen.
- Auf lange Sicht schadet das Google Navi nichts.
- Nach und nach darf der Play Store Begehrlichkeiten wecken.

Das Ding braucht also eigentlich "nur" eine geeignete Kamera, 3G sowie Eignung und Zugang zum Play Store für weitere Software. GPS a plus. Für die Einsteiger-Use Cases wäre ein Preis möglichst unter 200€ schön.

Es boten sich verschiedene Lösungen an (alle 7 Zoll, alle mit Android 4)

"Billigheimer": Archos Arnova 10d G3 (112€)
- Prahlt mit 3G ready. Tatsächlich handelt es sich um die Interaktionsfähigkeit mit einer beschränkten Liste externer UMTS-Sticks, die manuell(!) konfiguriert werden müssen. Puh, so war das mit "einfach immer mobil sein" nicht gedacht.
- Frustrierend: Das Ding hat keine Front-Kamera.
- Erschreckend: Die eigelegte SD-Karte mit der Bildersammlung wurde erkannt, die Galerie-App kann aber keine Vorschau der externen SD-Karte generieren. Somit kann man mal schön raten, welcher der ca. 1000 Dateinamen das Bild enthält, das man zeigen möchte. Ein vorinstallierter alternativer Viewer stürzt gleich völlig ab.
- Sinnlos: Es gibt keine Kontakte-App - will man SMS oder Emails verschicken, muss man die Daten schon auswändig wissen.
- Lachhaft: Die verpfuschte PlayStore-Installation: Man kann schlicht keine weitere Software herunterladen.

Fazit: Danke für das Gespräch.

"Teuer, aber auch nicht viel besser": Nexus 7 (299€)


- Für ca. den doppelten Kaufpreis des Arnova verspricht das Nexus 7 handliche Eleganz, erst für den dreifachen ist auch 3G mit an Bord.
- Frustrierend: Es gibt keine Möglichkeit, eine externe SD-Erweiterungskarte einzulegen. Das nimmt viel Flexibilität.
- Ungeeignet: Das Nexus 7 hat schlicht keine Frontkamera. Ich wollte es erst nicht glauben, ist aber so (auf dem Foto oben deutlich zu sehen)...

"Die grundsolide Lösung": Lenovo Ideapad A2107-H (199€)

- Die Use Cases sind abgedeckt: Immerhin eine 2MP Frontkamera und ein externer SD-Karten-Slot ermöglichen volles Bildvergnügen in beiden Richtungen.
- Zusätzlich ermöglichen zwei SIM-Karten-Steckplätze Dual-SIM-Betrieb: ich kann mir aussuchen, auf welches Netz ich SMS versenden will und wo die Datenflat gebucht ist. Klasse!

Ich hätte es nie vermutet, dass abseits von ASUS Transformer und Samsung Galaxy Tab solche einfachen Standardansprüche (Mobilität statt Wohnzimmer, Handtasche statt Lederetui, Fotos machen statt Medien kaufen) tatsächlich am besten von Lenovo umgesetzt sind - nachdem ich das entsprechende Gerät auf der Arbeit schon in Händen halten durfte, bin ich schwer begeistert. Jetzt muss unser Geschenk nur noch in der Praxis zeigen, dass es auch gefällt und durchhält.

Daten Daten Daten - Nexus 4 Review


Wie bereits berichtet bietet es sich ja an bei modernen Smartphones mit einer Internatflat zu liebäugeln. Leider drosseln ja so gut wie alle Anbieter das Tempo des mobilen Surfspaßes nach einem gewissen Kontingent auf ein eher behäbiges Maß. Es ist also gut zu wissen wo man im aktuellen Monat beim Verbrauch steht. Hier hat uns ein Feature des Nexus 4 bzw. Android JellyBean besonders gut gefallen. Der Netzwerkmonitor warnt jetzt bei frei wählbaren Datenverbrauchsmengen und der Startzeitpunkt für die Datenmessung lässt sich auf einen beliebigen Monatstag festlegen. So lässt sich ein optimaler Überblick für die im Abrechungszeitraum schon genutzte Bandbreite erlangen. :-)

Windows 8 angetestet



Sträuben hat bei mir eigentlich Tradition: Mit Windows 98 wollte ich kein 2000, mit 2000 kein XP, danach (zu Recht!) kein Vista. Windows 7 war für mich das erste Windows, an das ich mich in der Bedienung nach wenigen Klicks so sehr gewöhnt hatte, dass ich in einer Nacht- und Nebelaktion für echtes Geld alle Rechner bei uns zuhause von XP auf Windows 7 migriert habe. Wozu also Windows 8? Da ich mittlerweile das Sträuben abgelegt habe und eigentlich berufsmäßig ausprobiere, an dieser Stelle also Neues aus der Bastelecke.

Mein Altes Netbook (ein Asus eee PC 1005) mit Windows 7 machte schon länger keinen Spaß mehr - selbst beim Starten aus dem Ruhezustand brauchte das Gerät nach dem Login gefühlt ewig, um sich mit dem WLAN zu verbinden und anschließend genauso lang um über die angeblich bereits aufgebaute Verbindung die ersten Daten zu beziehen; auch für Firefox und Thunderbird bedeutete das somit bestimmt eine Minute angestrengten Kreisedrehens (Sanduhren gibt es ja keine mehr), bis eine Seite geladen werden konnte. Wenn man so ein Gerät braucht, dann doch zum Surfen (zumal man von Tablets in der Zwischenzeit anderes gewöhnt ist)! Was lag also näher, als hier eine verfügbare Windows 8-Lizenz zu verwenden?

Schritt 1: Installation. Um ein Windows 8 iso auf einen USB-Stick zu bekommen, braucht man das Windows 7 USB/DVD Download Tool - aha. Angesteckt und - es bootet das alte Windows. BIOS? Ok, Bootreihenfolge umgestellt - es bootet das alte Windows. Aha, erst wenn das Gerät bereits vor dem Neustart gemountet war, bietet das ASUS-BIOS einen Auswahldialog, in dem man den USB-Stick als erste Festplatte auswählen kann. Na, prima. Die eigentliche Installation war schmerzlos, wenn auch irgendwie verdreht (Offensichtlich in iOS/Android-Analogie soll ich das Gerät mit einem Online-Konto verknüpfen. Der lokale Account versteckt sich wirklich gut.).

Schritt 2: Erstanmeldung: Frustrierend: Fast alle Apps auf dem neuen Startbildschirm, der mich auf den ersten Blick zu einem Lachkrampf veranlasste, verweigern auf einem Netbook ihren Dienst? Von "zu geringe Auflösung" habe ich in der Produktbeschreibung nichts gelesen, nur von "dieselben Systemanforderungen wie Windows 7 - probieren Sie's einfach aus". Spitze. Der Desktop wirkt wie eine Parallelwelt, in der zwar alles wie bisher funktioniert, aber eben nur wie bisher. Naja, fast. Ohne Startmenü und ohne funktionierende Apps ist man gezwungen, nach und nach alle Programme als Shortcut manuell auf den Desktop zu ziehen - nicht im Sinne des Erfinders. Ich konnte jedenfalls sehr rasch nachvollziehen, warum die c't urteilte: "Hier wächst zusammen, was nicht zusammen gehört".

Schritt 3: Raus das Fenster: Jetzt läuft auf dem Gerät Mint 13 LTS. Der USB-Stick musste erst manuell entseucht werden, nachdem sich der Windows-Bootsektor so tief eingenistet hatte, dass trotz eine lauffähigen Linux-Images das boot device immer noch nach einem missing Bootmgr jammerte. Einmal installiert musste ich bei Mint nichts mehr tun also meine Konten einzurichten. Es fehlte exakte kein Treiber und alle Codecs für WebTV, Youtube, Online-Radio, MP3 und 3gp (Urlaubsvideos) waren vorhanden. Ich habe gestoppt: Inkl. Login nach Booten und Klick auf das Firefox-Icon sind es 49s, die es bis zu einer angezeigten, scrollbaren Webseite mit editierbaren Adressleiste braucht, was das alte Netbook wieder absolut konkurrenzfähig macht.

Und die Moral von der Geschicht: Kein Windows ist (deutlich!) besser als Windows 8 ;)

Musik zweiter Akt - Nexus 4 Review

Vorne im Bild Android MusicApp
hinten Google Music Webplayer
Nachdem die bisherige Musiksammlung in der MusicCloud gelandet ist wollen wir uns jetzt einmal die Bedienung des ganzen ansehen. Google Music besteht aus dem MusicManager für den PC, einem Google Music Webplayer und ist im Nexus 4 (und allen anderen Android Smartphones natürlich) integriert in die Android MusicApp. Der MusicManager am PC ist für Up- und Downloads von Medien zuständig. Auf Wunsch überwacht er definierte lokale Ordner auf neue Dateien und schiebt diese in die GoogleMusicCloud. Hier kann man dann MP3s aus beliebigen Shops platzieren und schon sind sie in Google Music verfügbar. Erfreulicherweise dauert dies meistens nur wenige Sekunden da die Stücke meist auch im Google Medienangebot zur Verfügung stehen und nicht hochgeladen werden müssen. Noch schneller geht es natürlich wenn man die Songs direkt im Play Store kauft - die angebotene Auswahl ist auf jeden Fall recht umfassend. Die ganze Sammlung kann über den MusicManager auch wieder heruntergeladen werden. Auch der Webplayer beherrscht diese Funktion und noch besser hier kann man auch gezielt einzelne Playlists oder Alben aus der eigenen Sammlung downloaden. Im Nexus 4 ist GoogleMusic nahtlos in die MusicApp integriert. Über die Suche findet man Songs aus der gesammten Sammlung und sie können auch sofort per Streaming abgespielt werden. Gespielte Songs werden auf dem Gerät gepuffert um unterwegs keine Bandbreite zu verschwenden. Natürlich kann man auch einzelne Songs, Playlisten oder die gesamte Sammlung Offline auf dem Gerät bereitstellen lassen. Die Integration in Android 4.2 ist super gelöst wenn man es genau nimmt ist damit ein Ende der Flashspeicher-Raubritter eingeleitet. Wo man bisher ein vielfaches der Kosten z.B. für MicroSD Karten bei Smartphonespeicher hinlegen musste ist dies jetzt einfach nicht mehr nötig. Für die meistgehörten Musikstücke wären sogar 8GB mehr als genug. Wenn doch mal das aktuelle Lieblingslied fehlt wir es halt gestreamt entweder im WLAN oder auch mobil; seit Flatrates für Smartphones bei 4€ / Monat angelangt sind ja kein wirkliches Problem mehr.

Musik bitte - Nexus 4 Review


Während die für das Nexus 4 benötigte Mikrosim Karte sich per Post auf dem Weg befindet wird die Zeit genutzt das Google Smartphone mit allerlei Nützlichem zu befüllen. Die Installationsorgie hält sich in Grenzen da sobald das Google Konto eingetragen ist sich Einstellungen, Mails, Lesezeichen und Co von selbst einfinden und das PlayStore Konto die vorher benutzten Apps schön aufbereitet darstellt so das nur noch ausgewählt werden darf ob alle oder eine Auswahl der Anwendungen auf dem neuen Gerät landen soll. Nachdem der iPod Touch in letzter Zeit sehr negativ im Gerätezoo aufgefallen ist (besser gesagt ist vor allem iTunes negativ aufgefallen - Stichwort Synchronisation)
I love Itunes *$%!!§*
will ich die Chance nutzen das in Deutschland relativ frische GoogleMusic auszuprobieren. Das Angebot hört sich verlockend an. Cloud Speicher für alle bei Google gekauften Medien kostenlos + max. 20GB für die bestehende Musiksammlung; angerechnet werden allerdings nur Musikstücke die nicht sowieso schon im Google Angebot gelistet werden. Bei Apple nennt sich das Match und kostet ~25€/Jahr. Google bietet das kostenlos und zusätzlich kann die Bibliothek jederzeit wieder heruntergeladen werden - man ist also nicht zwangsweise für immer an Google gebunden. Musik kann im MP3-Store der Wahl gekauft werden und problemlos in GoogleMusic importiert werden. So sollte das auch sein! Während die Test-Musikstücke in die Cloud wandern wollen wir das Nexus noch ein wenig gemäß den Vorlieben des Testers anpassen.

Nachdem das Nexus 4 jetzt schon mit allerlei Daten und Apps befüllt ist und die Homescreens dem persönlichen Geschmack nach mit Widgets verziert sind muss sich Android in der neusten Version natürlich auch auf Herz und Nieren bzlg. der oft beanstandete Flüssigkeit des Systems prüfen lassen. Was soll ich sagen es scrollt immer noch Butterweich. Der schnelle Mehrkern-Prozessor des Nexus 4 lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.

Hurra hurra die Post ist da - Nexus 4 Review

Nexus 4 frisch ausgepackt
Der Postbote klingelt und die Freude ist groß. Das Nexus 4 kommt noch vor Weihnachten und die Vorfreude das Schnäppchen Highendsmartphone in den Händen zu halten steigt. Erster Eindruck: Das Nexus 4 liegt sehr leicht in der Hand. Das Gorilla-Glas auf Vorder- und Rückseite kann man nur als Streichelzart bezeichnen. Kein Vergleich zu anderen Smartphones ohne dieses nette Feature. Die aktuell zum Test zur Verfügung stehenden Geräte HTC Legend und ein IPod Touch unterscheiden sich deutlich im "Streichelfaktor" in etwa wie Teflon und Gusseiserne Pfanne.Das Display ist gestochen scharf und hell. Die Seiten des Nexus 4 sind gummiert und das Smartphone liegt sehr gut in Hand. Jeder Bereich des Displays ist auch mit einhändiger Bedienung noch zu erreichen (die Handgröße des Testers ist natürlich nicht maßgebend für jeden - kleine Damenhände könnten sich evtl. schwerer tun - aber wozu hat man denn eine zweite Hand ;-)
Größenvergleich Ipod touch - Nexus 4
jeweils bei automatischer Displayhelligkeit
Der Akku ist vorgeladen und so steht sofortigem Testvergnügen eigentlich nichts im Wege. Aber da kommt Ernüchterung auf... das Nexus 4 folgt dem aktuellen Trend zu kleineren Simkarten. Ganz ehrlich auf die paar Kubikmilimeter kommt es wahrlich nicht an...muss sowas sein? lasst das blöde Ding dann doch lieber gleich ganz weg; für den DSL Router reicht schließlich auch ID und Passwort. Ein Zuschneideversuch einer EPlus Karte scheitert leider, die Karte passt dann zwar physisch in den Mikrosim Slot des Nexus 4 es wird allerdings keine Karte erkannt. Wenigstens funktioniert die verstümmelte Karte noch im alten Handy ;-) es hilft nichts -> eine neue Simkarte wird geordert.
Sowohl das Retina Display des Ipod touch als auch das Nexus4 Display lösen sehr fein auf. Mit dem Auge sind aus normalem Betrachtungsabstand keine Pixel erkennbar. Das IPS Display des Nexus 4 schlägt sich sehr gut beim Blickwinkeltest
Das Bild des Nexus 4
bleibt auch bei großen Blickwinkeln farbecht
Das Review wurde mittlerweile abgeschlossen... hier alle Stationen im Überblick

  • 1 - Hurra hurra die Post ist da - Ein erster Eindruck
  • 2 - Musik bitte - Google Music Exkurs
  • 3 - Musik zweiter Akt - Wie schlägt sich das Nexus 4 als MP3 Player
  • 4 - Daten Daten Daten - Smartphone und Internet gehören zusammen
  • 5 - Panorama statt Drama - Die Nexus 4 Kamera mit dem Wow Effekt
  • 6 - Das Licht geht aus... - Der Akku im Praxischeck
  • 7 - Peripherie - Wie siehts mit der Konnekivität des Google Nexus 4 aus
  • 8 - Detailverliebtes Android - Kleine Verbesserungen die das Leben einfacher machen
  • 9 - Fazit
  • Nexus 4 Review - Praxistest

    Nachdem die Beschaffbarkeit des Google Nexus 4 in den letzten Wochen immer wieder zwischen "leider ausverkauft" und "Lieferbar in einigen Wochen" pendelte sind wir umso erfreuter euch mitzuteilen das pelzkuh.de eines der ersten Exemplare ergattern konnte. Und jetzt ist es endlich soweit das Nexus 4 ist wohlbehalten bei uns eingetroffen. Reviews im Schnelltest gibt es ja schon wie Sand am Meer darum folgt auf Pelzkuh.de ein Bericht über die erste Woche mit dem neusten GoogleSmartphone im ganz normalen Alltagseinsatz.

    Zweiter Streich? - da fehlt doch noch was

    Nachdem wir die Neuigkeiten des ersten und dritten IT Herbst-Events also von Apple und Google letzte Woche ausgiebig bewundert haben.... da fehlt doch noch was. Was ist eigentlich in Redmond geboten? Letzte Woche war der offizielle Verkaufsstart von Windows 8. Beim örtlichen Elektronikdiscounter haben wir uns ein Bild der Windows Tablets eingefangen. Das RT Tablet aus dem Hause Acer liegt angenehm in der Hand, die Kacheloberfläche reagiert zügig und das Design wirkt irgendwie erfrischend anders. Trotzdem findet man sich als Windows-Nutzer schnell zurecht. Ein Tipp auf die Desktop Kachel und schwupps da ist es ja; das Windows mit Verknüfungen und Leiste wie man es kennt. Nur was soll man hier anstellen wo doch Windows RT keine x86 Software ausführt? Also flugs weiter zum Tablet Nummer zwei, einem Samsung Ativ Smart mit Atom Prozessor und Windows 8. Atom Prozessor? Ist ja nicht gerade HighEnd könnte man meinen.
    Erstmal ist hier aber kein Misstrauen angesagt; das Tablet reagiert zügig - keine Spur von Langsamkeit festzustellen. Die Kacheln signalisieren gerade sehr schick eine Minidiashow, der auf dem Gerät gespeicherten Bilder; und weiter zum Desktop. Hier tummeln sich ein paar alte Bekannte. Darunter eine Version des WindowMovieMakers. Erfreulicherweise lässt sich die Standard Windowsanwendung recht gut bedienen. Wie erhofft kann man per Geste scrollen, stößt man auf das Ende eines scrollbaren Bereichs überträgt sich die Scrollbewegung auf das darüber gelegene Element. Nun war es vor Ort leider nicht möglich weitere Legacyanwendungen zu testen, der erste Eindruck ist auf jeden Fall durchaus positiv. Es bleibt also weiterhin spannend wie sich die Windows Tablets wohl weiterentwickeln. Für das Samsung Tablet muss man aktuell 699€ hinlegen - günstiger ist ein Einblick in die Windows 8 Welt am eigenen Notebook \ Desktop. Das neue Microsoft Betriebssystem bekommt man im Moment für 50€ als DVD-Ausführung oder als Downloadschnäppchen direkt beim Hersteller für 30€.

    Three strikes - Google schlägt zu(rück)!

    Ein rascher Blick auf die Neuerungen des Tages, die so für sich sprechen, dass Google angesichts des herannahenden Hurrikans Sandy (ein Schelm, wer dabei an Intel-Produkte denkt) auf eine große Präsentation verzichtet hat und seine neuen Produkte lapidar "auf den Markt" bringt. Nachdem Apple und Microsoft schon letzte Woche die Bühne für sich hatten, war der Trommelwirbel für ein finales Feuerwerk ja schon gesetzt - und auch meiner Sicht hat Google überzeugt!

    Fangen wir im "Kleinen" an: Smartphone-Partner für das neue Nexus 4 ist diesmal LG, nachdem die letzten Geräte ja immer von Samsung geliefert wurden. Auf einem (noch handlebaren) 4,7-Zoll-Display mit 1.280 x 768 Pixeln werkelt unter Gorilla-Glas-2 ein Snapdragon-Quad-Core-Prozessor bei 1,5 GHz auf 2GB RAM. Versprochen wird eine Bereitschaftsmodus-Akkuladung von maximal 11 Tagen, was in der Androidwelt eine ganze Menge ist. Kampfansage ist sicher der Preis mit 350€ bei einer 16GB-Speicherkarte.


    Das Nexus 7, das ja schon zu überzeugen wusste, gibt es daneben endlich auch mit UMTS - für 299 €! Der Preis für die bislang verfügbare "Vorabversion" ist nochmals auf 199€ gefallen.


    Apples iPad 4 erstmals in die Rolle des Juniorpartners versetzt aber tatsächlich das Nexus 10. Ebenfalls unter Gorilla Glass 2 steckt unter einem gigantischen 2.560 x 1.600-Display ein Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1,7 GHz und ebenfalls 2 GB - für tatsächlich nur 400€ bei einer 16GB-Speicherkarte. Herstellen darf das Ganze Samsung - getreu der Devise, dass, wenn man vorne liegt, Apple nur noch jammern und nicht mehr klagen kann. ;)


    Alle Geräte laufen natürlich mit Android 4.2 - neben dem erhofften Multi-User-Login liefert Goole Gesture Typing (Swype für alle!), eine Möglichkeit für 360°-Aufnahmen und ein überarbeitetes Google-Now - ganz zu schweigen vom Google Play Musik-Start in Deutschland (golem).

    Weihnachten kann kommen - die Wahl wird nun noch schwerer...

    Androids Update-Problem - Lösungen in Sicht?

    So haben sich nun verschiedene neue Windows-ARMe unter die Äste des weit verzweigten und immer noch wachstumsträchtigen Tablet-Markts gemischt. Ob freilich deswegen nun die Verkaufszahlen von Windows-Tablet nach oben schnellen ist fraglich. In der momentanen Market Share hat Microsoft zumindest einiges auf die arrivierten Kräfte aufzuholen.
    Versuchen wir von den Platformen, die nun am Markt sind, eine Stärken-/Schwächenanalyse:

    • iOS: Mobilgeräte und Desktoprechner harmonieren prächtig, Updates gibt es regelmäßig und die Softwareauswahl ist top - wenn man sich damit abfinden kann, alles beim Apfel zu kaufen. Alle, die neben Tempomat und Einparkhilfe demnächst eine automatische Höchstgeschwindigkeitsüberwachung lieben und dem lieben Navi sowieso auf's Wort folgen und vor lauter Prestige-Hype gar nicht mehr auf die Idee kommen, andere Pfade zumindest zu versuchen, können das gerne tun - für mich liegen Einfachheit und selbstgewählte Entmüdigung hier allzu nahe beieinander. Unternehmensethische Fragen gar nicht betrachtet. Punkt.
    • Android: Mobilgeräte und Desktoprechner harmonieren über diverse Synchronisationssoftware (falls man sich nicht bedenkenlos GoogleDrive anvertrauen will) im Zweifel erst, wenn man den richtigen ADB-Treiber gefunden hat. Außer bei den Nexus-Geräten kann sich der aber auch schon mal in missliebiger Software der Installer des Hardwareherstellers verstecken. Wohl dem der danach noch weiß, was jetzt wieder alles an Software auf der Festplatte gelandet ist. Die Softwareauswahl steht der von Apple in nichts nach, dazu kommt mit der Amazon-Kindle-App der ganze Bestand des Online-Giganten - für alle Androids! Der große Pferdefuß ist aber sicher die Updatepolitik. Updates gibt es schwupps für alle Apps - und das OS hinkt hinterher; manchmal Monate, mitunter ist von vornherein klar, dass es hier nichts Neues gibt. Jedem vernünftigen User ist es dabei doch herzlich egal, dass er die tollen Icecream Sandwich oder Jelly Beans-Funktionen nicht nutzen kann - es geht darum, dass, ähnlich zu den LTS-Versionen gängiger Betriebssystem für wenigstens zwei Jahre Sicherheits-Updates für die installierte Betriebssystem-Version eintrudeln. Man stelle sich vor: Microsoft gibt keine Patches für Windows 7 mehr heraus, sondern verlangt von den Hardware-Herstellern einen Kraftakt, um die komplette Plattform samt installierter Anwendungen (wieso hat sich eigentlich "Apps" so durchgesetzt, dass sie nun auch unter Android so heißen?) innerhalb von sechs Monaten auf Windows 8 zu hieven?
    • Tja, was bringt nun Windows 8 (RT)? Das App-Angebot ist aufgrund der geringen Verbreitung noch mau, manche Geräte unterstützen offensichtlich überhaupt keine kabelgebundene Synchronisation (auch in der Cloud liegen- unabhängig von Anbieter Einfachheit und selbstgewählte Entmüdigung seehr nahe beieinander; wer würde schon sein Auto jemandem anvertrauen, der einem verspricht, er werde es kostenlos bei sich unterstellen und morgen zur gewünschten Zeit gerne wieder übergeben...). Ausgerechnet bei den Updates könnte es spannend werden, zumindest bei oben bereits verlinktem ASUS Vivo kommen plötzlich mit den Windows 8-System-Updates auch App-Updates mit! Warum ging das gleich noch mal nur, falls Microsoft ein Unternehmen kauft (Skype 5.10 kam schon brav über Microsoft Updates)?
    Fassen wir zusammen:

    Kriterium
    iOS
    Android
    Windows 8
    Apps
    ++
    ++
    o
    Synchronisation
    (++)
    (++)
    (+)
    Updates
    ++
    -
    ++
    Offenheit
    -
    ++
    o

    Was bleibt? Optimale Lösung weiterhin händeringend gesucht! Ob sich wohl durch die gut gepflegten Update-Repositories von debianbasierten Betriebssystemen Lösungen schaffen lassen? Meldungen, dass sich nun Ubuntu auf dem neuen Nexus 7 installieren lässt, machen hier zumindest Hoffnung!

    Schneller als Amazon?

    Gibt es nicht fällt mir - als begeisterten Amazon Kunden - da spontan ein :-) Doch Google hat bei der Lieferung des Nexus 7 tatsächlich die im Mittel hervorragenden zwei Tage Lieferzeit noch übertroffen. Am Montagmorgen bestellt konnte das Tablet schon am Dienstagmittag in Empfang genommen werden - ich bin begeistert! Noch schöner war natürlich, dass auch der Inhalt des Pakets durchaus zu Begeisterung hinreißen kann. Das Display knackscharf und schön hell, die Reaktionszeit von Android ist fantastisch - selbst wenn man die Bildschirme nur so mit Widgets vollkleistert ist es nicht aus der Ruhe zu bringen - (ich bin und war ja auch schon mit Honeycomb sehr zufrieden - man muss aber zugeben, dass Google hier nochmals eine ordentliche Portion draufgelegt hat) und die Leichtigkeit des kleinen Akkudauerrenners ist genau so angenehm wie erhofft.
    Von mir an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung - Mit dem Google / Asus Nexus 7 kann man nichts falsch machen.


    Himbeer-Test

    So, nachdem wir es vollmündig angekündigt haben, melde ich mich hier mit ersten Testergebnissen zum Raspberry, aeb wird sicher noch ein paar Bilder und Videos zur Testkonfguration beisteuern. Besonders nett fand ich den USB-Hub mit externem Netzteil, der an den Raspi angeschlossen wurde, um Stick, Tastatur und Maus gleichzeitig verwenden zu können, und als viertes Gerät in der Tat den Raspi selbst mit Strom versorgte. ;)

    Subjektiv bin ich verblüfft, wie performant der Zwerg arbeitet - das Booten unter Linux dauert kaum länger als auf einer "normalen" 686-Maschine. Zweitens hat mich verblüfft, wie viel Software die gängigen Distros schon für die ARM-Architektur anbieten und zum dritten, dass sich das Kästchen dann tatsächlich flüssig HD entlocken ließ (Etwas ärgerlich, dass anscheinend die 8$ für die Hardwareunterstützung von DVD-Wiedergabe nicht mehr drin waren und daher diese Funktion im XBMC durchwegs fehlt)!

    Hier die ersten Testergebnisse:

    Distribution
    Einfachheit Installation1
     ++
     ++
     ++
     ++
     o2
    Funktionsumfang out of the box
     o3
     ++4
     +
     --5
     +
    Einfach weiterzukonfigurieren
     --6
     +7
     ++
     ++8
     9

    Skala: ++ | + | o | - | --

    Für die meisten Images reicht ein klassischer Imager wie Win32DiskImager: Image auf die SD-Karte (Downloadpage) schreiben und bootbar machen wird so zum Kinderspiel. Wir wollten auch umgekehrt einen eigenen Fork als Image zurücksichern, da hat uns zumindest der Win32DiskImager im Stich gelassen.
    Nur unter Linux mit dd möglich...
    Umgekehrt problematisch - NUR XBMC ohne Konsole macht auch keinen Spaß...
    Volle Repositorien in gewohnter Debian-Umgebung und ein vorkonfiguriertes XBMC!
    bootet gerade mal Stage 3...
    Ist auch nicht das Ziel dieser Distribution.
    Hat vom Start weg einen Konflikt in apt, der auch nach Neueinlesen der Repositories bestehen bleibt. Ärgerlich.
    Wenn man weiß wie, geht sicher einiges ;)
    Das haben wir dann um zwei Uhr nachts nicht mehr getestet ;)

    Für das nächste Mal wünsche ich mir ChromeOS, FirefoxOS und Android: http://www.golem.de/news/raspberry-pi-firefox-os-laeuft-mit-60-fps-1208-93898.html

    Lenovo A1 - Nachtisch: Ice Cream Sandwich

    Ice Cream Sandwich Lock Screen
    Unser neues  A1 Tablet von Lenovo funktioniert eigentlich ganz gut unter Android 2.3; die Hardware hält was sie verspricht, das Display ist hell genug - auch für hellere Innenräume - und ausreichend Blickwinkelstabil für den Einmannbetrieb - wenngleich keinesfalls vergleichbar mit dem brillianten IPS Screen eines Samsung Galaxy Tabs10.1 -, der Akku hält locker 6 Stunden Dauerbespaßung durch und die Hardware ist schnell genug auch für das eine oder andere 3D Spielchen. Aber genug, zurück zur Software - eigentlich ganz gut heißt 2.3 läuft zwar gut wird den Möglichkeiten eines 7 Zoll Geräts aber nicht wirklich gerecht und bleibt so weit hinter dem möglichen Potential zurück. Lange Rede kurzer Sinn - Android 4 alias Ice Cream Sandwich muß her.
    ICS HomescreenOffiziell von Lenovo weder verfügbar noch angekündigt haben dennoch findige A1 Fans auf den FTP Servern Lenovos eine vielversprechende Datei mit dem Namen ...a1/ICS_OTA/A107I0_A404_001_012_0091_US.zip entdeckt. Das lässt einerseits die Hoffnung auf ein baldiges offizielles Update zu; andernseits eröffnet es die Möglichkeit selbst Hand anzulegen. :-Das Flashen der neuen Firmware gestaltet sich einigermaßen umständlich aber machbar. Es gilt eine bootbare SD-Karte zu erstellen, eine Basisfirmware mithilfe derselbigen zu flashen und final die obengenannte Datei als Update auf das Gerät zu  bringen. Mit etwas Geduld, Fingerfertigkeit - 'Powertaste' gedrückt halten im richtgen Moment 'Leiser Wippe' und wieder loslassen braucht schon einige Versuche - und drei Stunden später... tada Nachtisch ist fertig :-)